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Die Wallfahrtskirche hoch über Weiz

Zu Beginn des Jahres 2018 erhielt die Pfarrgemeinde Weiz die Ernennungsurkunde aus dem Vatikan. Diese Urkunde bestätigt, dass die Wallfahrtskirche am Weizberg zur Basilika minor ernannt wurde. Die Basilika am Weizberg ist somit die fünfte Basilika in der Diözese Graz-Seckau, welcher dieser ehrenvolle Titel verliehen wurde. Als Voraussetzung für diesen Titel muss es sich um ein bedeutendes Kirchengebäude handeln und zudem die personelle und bauliche Ausstattung für eine vorbildliche Feier der erneuerten Liturgie und für häufigen Predigt- und Beichtdienst gewährleistet sein

Ein historisches Bauwerk über den Dächern der Stadt Weiz

Das erste Gotteshaus soll bereits 1065 errichtet worden sein. 1757 wurde die Grundsteinlegung für die heutige hochbarocke Kirche gefeiert, welche bereits nach nur zwei Jahren Bauzeit vollendet war. Die imposante Kuppel befindet sich auf einer Höhe von 21m. Den Freskenschmuck schuf der Hofmaler Josef Adam Ritter von Mölck, der für die imposanten Deckengemälde die fünf großen Marienfeste des Kirchenjahres wählte. Der Hochaltar, dessen Mittelpunkt die schmerzhafte Muttergottes (Pietà) ist – ein Gnadenbild des frühen 15. Jahrhunderts - ist eine Kreation des Künstlers Veit Königer (1771). Die 1775 vollendete Kanzel und die Seitenaltäre sind Arbeiten Jakob Peyers. Das Steinrelief an der Freitreppe zeigt wahrscheinlich die alte, eintürmige Pfarrkirche sowie einen Teil des alten Weiz mit dem Tabor und dem Schloss Thannhausen. Das Grabdenkmal des Vaters der steirischen Geschichtsschreibung, Aquilinus Julius Cäsar befindet sich an der südlichen Außenseite der Kirche. Er hatte seinen Lebensabend am Weizberg verbracht.

Kontakt

Tourismus- und Stadtmarketing Weiz, Hauptplatz 18, 8160 Weiz,
T: +43 3172 2319660, tourismus (at) weiz. at, www.tourismus-weiz.at

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