Die Sonnenstadt

An jener Stelle, an der Raab, Laßnitz und der Rabnitzbach zusammenlaufen, findet man die Solarstadt Gleisdorf. Diese ist beschaulich, herzlich und stets offen für Neues und wird auch häufig „Tor der Oststeiermark“ genannt. Die Stadt mit viel Lebensenergie im Herzen und Sonnenenergie auf den Dächern lädt mit gemütlichen Gasthäusern und vielen Geschäften zum Bummeln ein.

In der Solarstadt Gleisdorf kommen auch Hobbysportler und Freizeitgenießer voll auf ihre Kosten: Unzählige Rad-, Wander-, Nordic Walking- und Spazierwege führen durch die Stadt, durch die umliegenden Wälder und über sonnige Wiesenflächen. Das Gleisdorfer Wellenbad erfrischt Jung und Alt und erfreut sich im Sommer großer Beliebtheit.

Auch kulturell hat Gleisdorf einiges zu bieten: Diverse Veranstaltungen im forumKLOSTER, das MiR – Museum im Rathaus oder die Marienkirche sind beliebte Ausflugsziele, ebenso der Aussichtsturm auf dem Kleeberg oder die unterschiedlichen Buschenschänken der oststeirsichen Römerweinstraße.

weitere Freizeittipps in und um Gleisdorf:

  • MiR - Museum im Rathaus
  • forumKLOSTER mit Restaurant Genusshandwerk
  • Marienkirche
  • blühender Stadtpark mit Erlebnisspielplatz
  • Golfclub Gut Freiberg
  • zahlreiche Rad- und Wanderwege
  • kleine Boutiquen, Geschäfte, Cafés und Restaurants

Die Geschichte

Die Besiedlungsgeschichte der Stadt Gleisdorf geht bis in die Zeit der Kelten zurück. Unter römischer Herrschaft gab es hier ebenfalls eine Siedlung, von der noch Überreste baulicher Anlagen zeugen, wie beispielsweise jene einer amphitheatralischen Kultstätte. Auch über 200 Grabstätten und Grabinschriften aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus sind erhaltene Zeugnisse der römischen Besiedelung, die rund um Gleisdorf gefunden wurden.

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Gleisdorf stammt aus dem Jahr 1229 als Sitz des Rittergeschlechts der Gleisdorfer. Bereits 1284 erhielt Gleisdorf das Marktrecht. Im Zuge der Türkenangriffe des 16. Jahrhunderts wurde Gleisdorf 1532 belagert und weitgehend zerstört.

Im Revolutionsjahr 1848 wurde eine bedeutende Abteilung der Nationalgarde von Gleisdorf ausgestattet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte Gleisdorf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dessen Höhepunkt mit der Errichtung eines Wasserkraftwerkes in der Stubenbergklamm erreicht wurde. Auch das Rathaus wurde in dieser Zeit errichtet. 

1920 wurde Gleisdorf zur Stadt erhoben und in den 1970ern erfolgte mit dem Anschluss an die Süd-Autobahn ein neuerlicher Aufschwung, da die Verbesserung der Infrastruktur eine vermehrte Ansiedelung der Industriebetriebe zur Folge hatte.

Kontakt

Stadtgemeinde Gleisdorf
Rathausplatz 1, 8200 Gleisdorf
T: +43 3112 2601-202
gemeinde (at) gleisdorf. at
www.gleisdorf.at

X