Zentrum für Kunst und Kultur

Etwa 25 Kilometer nordöstlich von Graz findet man die „Stadt der Energie“, ein pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur, Innovation, Bildung und Einkauf. Weiz ist eine kraftreiche Region, die sich innovativ, weltoffen und gastfreundlich zeigt. Die ELIN, eine Aktiengesellschaft für elektrische Industrie, die Weiz bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem Zentrum der Elektroindustrie machte, vereint diese Werte und trägt wesentlich dazu bei, das Ansehen von Weiz als internationalen Wirtschaftsstandort zu steigern. Zukunftsgerichtete Projekte wie das Gemini Haus oder der Fun-Ergy Park zeugen von der Innovationskraft und der nachhaltigen Strategie der Stadtentwicklung.

Hier kann man sich von der regionalen Küche verwöhnen lassen, die beeindruckende Altstadt mit all ihren historischen Kulturschätzen entdecken und ein breit gefächertes Kunst- und Kulturprogramm erleben.

Die nahe Umgebung bietet überdies eine facettenreiche Palette an Ausflugszielen: Von der Raabklamm, wo zwischen Wasser und Fels die längste Schlucht Österreichs durchwandert werden kann, bis zu den Tropfsteinhöhlen Katerloch und Grasslhöhle, sowie der Feistritztalbahn, einer nostalgischen Schmalspurbahn, hält die Region viel Erlebens- und Erkundenswertes bereit.

Die Geschichte

Funde aus dem dritten Jahrtausend vor Christus lassen vermuten, dass das Gebiet der heutigen Stadt Weiz bereits in neolithischer Zeit besiedelt war. Aus antiker Zeit sind heute noch Grabsteine erhalten, die auf eine römische Siedlung hinweisen.

Im Jahr 1147 finden wir erstmalig Erwähnung einer Burg „Wides“ mit Meierhof, die sowohl Herrschaftssitz als auch Ausgangspunkt für die Rodung des Waldgebietes war. Bereits 1188 folgte die Gründung des Marktes Weiz anstelle der mittlerweile bedeutungslos gewordenen Burg.

Im 12. Jahrhundert teile das Weizer Gebiet seine Zugehörigkeit in zwei große Herrschaften: Ein Teil des Gebietes stand unter der Herrschaft des Erzbischofs von Salzburg, der andere Teil gehörte den Herren von St. Dionysen-Waldstein. 1288 wurde Weiz gemeinsam mit der Burg Gutenberg an die Stubenberger verkauft und blieb bis 1848 in deren Besitz.

Im Juni 1447 verlieh König Friedrich IV. Weiz das Recht, einen Katharinenmarkt Ende November abzuhalten, Kaiser Maximilian I. erweiterte Anfang des 16. Jahrhunderts das Marktrecht. 1564 gründeten die Weizer Bürger ein Spital, in dem kranke, pflegebedürftige oder alte Bewohner der Region versorgt wurden. 
Erst Jahrhunderte später wurde Weiz 1850 zur Bezirkshauptstadt. 1892 erhielt Ing. Franz Pichler die Konzession zur gewerbsmäßigen Erzeugung von elektrischen Maschinen und zum Errichten von Fremdanlagen. Dies war der Grundstein für die Gründung des Unternehmens ELIN, welches Weiz internationales wirtschaftliches Ansehen verschaffte. Bereits zuvor nahm Ing. Pichler das erste Mehrphasenkraftwerk der Monarchie in Betrieb, das für die Stromversorgung von Weiz sorgen sollte. Im November 1911 erhielt Weiz die erste markteigene Volksschule zum Unterricht der Kinder der Region. Durch das stetige Wachstum von Weiz kam es letztendlich 1932 zur Stadterhebung.

Der Zweite Weltkrieg setzte der Stadt mit Bombardierungen schwer zu und forderte insgesamt 19 Totesopfer. Ab dem Mai 1945 stand Weiz unter sowjetischer Besetzung, die jedoch nur bis Juli 1945 andauerte, da von da an das Gebiet unter britischer Besatzung stand.

1982 wurde das damals größte Schulzentrum Österreichs in Weiz eröffnet, bereits wenige Jahre später wurde 1990 das Weberhaus als neues Kulturzentrum der Stadt eröffnet. Im Jänner 2001 wurde eine neue Eis- und Stadthalle eröffnet, 2005 wurde das neue Kunsthaus der Stadt eröffnet.

Im Jahr 2015 gab es eine Fusion der beiden Gemeinden Weiz und dem nahegelegenen Krottendorf, wodurch eine neue, flächenmäßig größere Stadt Weiz entstand.

Kontakt

Stadtgemeinde Weiz
Hauptplatz 18, 8160 Weiz
T: +43 3172 2319-650
stadtgemeinde (at) weiz. at
www.tourismus-weiz.at

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