Das Leben in der Oststeiermark

Im Mittelalter wurden aufgrund der vielen Angriffe aus dem Osten im 12. Jahrhundert damit begonnen, die östliche Grenze der Steiermark mit einem Burgengürtel zu schützen. Zahlreiche Burgen aus dieser Zeit sind heute noch erhalten und sind Zeugnisse für die endlosen Kriege und Angriffe, die im Laufe der Zeit das Land heimsuchten und über die Zeit der Burgen und Ritter weit hinaus ging. Diese hatten zur Folge, dass das Land immer wieder aufgebaut werden musste.

Unermüdliche Arbeit und Fleiß machten die Region zu dem, was sie heute ist. Handwerk und bäuerliche Arbeit war über Jahrhunderte prägend für den Alltag der Menschen in der Oststeiermark und ist auch heute noch hoch angesehen. Das einfache bäuerliche Leben, wie es einst der berühmte steirische Schriftsteller Peter Rosegger beschrieb, war hier lange Zeit der Standard und prägte auch die heutige Volkskultur weitgehend. Lange Zeit spielte sich der Alltag der Menschen in einfachen Bauernhäusern ab, auf Felder und Wiesen, die bearbeitet werden mussten oder auch in Gasthäusern, die nach dem Besuch der Sonntagsmesse in einer der diversen Kirchen oft aufgesucht wurden. Gemeinschaft und Familie hatte in der Oststeiermark schon immer einen hohen Stellenwert, und gilt auch heute noch als bedeutend. 

Zeugnisse dafür, wie einst das Leben in der Oststeiermark für Jahrhunderte von bäuerlichen Leben und Handwerk geprägt war, sind heute noch in der gesamten Region zu finden:

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