Zu Gast im Naturpark Almenland

Zwischen unendlicher Weite und Brauchtum

Die Almen des Naturparks Almenland  in der Oststeiermark sind keine Urlandschaft, sie sind ein Stück von Menschenhand gestalteter Natur. Die Menschen haben hier gelernt, die Kräfte der Natur zu ihrem Nutzen zu lenken. Grundaufgaben wie Naturschutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung im gleichrangigen Nebeneinander machen den Naturpark Almenland zu einer Modellregion mit nachhaltiger Wirkung. Der Naturpark Almenland hat sich zu einer touristischen Leitregion entwickelt, in der Einheimische und Gäste miteinander den Erholungswert sowie die hohe und Umwelt- und Lebensqualität genießen können. Heute ist das Almenland eine gefragte Destination für Jung und Alt, mit Wanderwegen, Sporteinrichtungen und einem großen Ausflugsangebot, wie der Sommerrodelbahn in Koglhof, dem Almerlebnispark auf der Teichalm oder den vielen Möglichkeiten im nahen Graz.

Natur
Die Region im Almenland glänzt durch eine gefühlte unendliche Weite. Als Mittelpunkt des Naturparks gilt der Teichalmsee mit seinem imposanten hölzernen Ochsen, welcher die Rindfleischregion Almenland repräsentiert. Das Teichalmmoor, direkt dem See angeschlossen, ist eines der letzten seiner Art und beheimatet eine geschützte Flora und Fauna. Neben den Almen, findet man auch zwei über die Landesgrenzen hinweg bekannte Klammen in der Region: Die Bärenschützklamm und die Raabklamm. An beiden Plätzen formte die Natur ein wahrliches Kunstwerk. Schroffe Felsen, Auen, tosende Gewässer und eine geschützte Natur- und Tierwelt werden hier vereint.

Kultur
Im Almenland wird gerne gefeiert, besonders im Sommer reiht sich Fest an Fest! Der Almsommer startet mit dem spektakulären "Ross auslassen" auf der Sommeralm und beim Sterzfest wird’s dagegen richtig deftig. Traditionell beschließt der Almenland-Kirtag Anfang September auf der Teichalm den erfolgreichen Almsommer. Der Sommer ist aber auch die Zeit der Theater-Aufführungen, manche Bühnen, wie z. B. das Huab'n Theater auf der Brandlucken, sind so bekannt, dass Gäste aus der ganzen Steiermark zu den Volkstheater-Stücken kommen.

    Die ALMO-Genusswirte – das kulinarische Aushängeschild

    Kulinarik
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    Die ALMO-Genusswirte sind das Herzstück der Gastronomie im Almenland. Vom ALMO-Rindfleisch in der Küche über die Qualität der Produkte, bis hin zum Ambiente in der Gaststube! Und dann natürlich auch die Wirtsleute selbst mit ihren Mitarbeitern, die ihre Gäste herzlich willkommen heißen.

    Die Kriterien der ALMO-Genusswirte:

    • Verwendung von ausschließlich regionalem ALMO-Rindfleisch für die Rindfleisch-Gerichte auf der Speisekarte
    • die Verwendung von regionalen Produkten in der Küche, wo immer das möglich ist
    • eine Auswahl Steirischer Qualitäts-Weine und regionaler Fruchtsäfte
    • eine der Kategorie entsprechende Tischkultur und ein herzlicher Service


    Das Leitbild: Die ALMO-Genusswirte unterstützen mit den ALMO-Rindfleischgerichten auf der Karte die heimischen Bauern. Unsere Bauern wiederum halten mit dem Auftrieb von Rindern die Almen frei - auch für unsere Gäste, die so mit freiem Ausblick über die Almen wandern können. Das ist gelebte Solidarität im Naturpark Almenland, der sich Gäste mit dem Genuss von ALMO-Gerichten anschließen können. Das heimische Ochsenfleisch aus dem Naturpark Almenland hat eine besonders hohe Qualität und wird unter der Marke ALMO bis nach Deutschland verkauft.

    Der kulinarischen Vielfalt im Almenland sind gleiche mehrere Veranstaltungen gewidmet:

    • die Löwenzahn-Festtage (immer Anfang Mai) mit der „frühlingsfrischen Kulinarik“ Kräutern von der Wiese und aus dem Garten
    • das „Sterzfest“ (immer am Sonntag vor dem 15. August) bei der Holdahütt’n auf der Sommeralm: zu 5 verschiedenen Sterzarten gibt es traditionelle Suppen
    • das „Happerl essen“ am Hauptplatz in Passail (immer am Freitag vor dem 15. August) mit unzähligen, g'schmackigen Happerln von den Produzenten der Naturpark Almenland-Spezialitäten
    • der Kulinarische Almenland-Herbst (Oktober, November) mit Fisch-, Wild- und Gansl-Spezialitäten

    Erleben Sie den Naturpark Almenland

    Rad
    Viele Radstrecken jeder Art führen durch die bestens beschilderte Naturparkregion. Mehrere E-Bike-Ladestationen in der Region und „E-Bike-Boxen“ stellen die Versorgung mit ausreichend Power sicher. Eine Tour auf dem Fahrrad ist im Almenland in jedem Fall vielseitig!

    Wandern
    Ein Urlaub im Naturpark Almenland ohne Bewegung in der frischen Luft ist fast nicht vorstellbar und sei es nur ein Spaziergang rund um den Teichalm-See. Zahlreiche Wanderwege und Berggipfel zwischen der Teich- und Sommeralm ergeben ein tolles Angebot für jede Könnensstufe. Besonders schön sind die Wanderungen über die Almen und von Hütte zu Hütte: Wandern mit Ausblick und Einkehr! Besonders Familien sind hier gut aufgehoben. Sie erwandern vielleicht einen der vielen Themenwege, die sich besonders an Familien richten oder der sie besuchen eines der familienfreundlichen Ausflugsziele, wie z. B. die Sommerrodelbahn mit Motorikpark in Koglhof, das Schaubergwerk in Arzberg, den Almerlebnispark oder den Ökopark Hochreiter auf der Teichalm.

    Wintersport
    Im Almenland tanken Sie Ihre Energiereserven ebenso im Winter auf. Begeben Sie sich in das Winter-Wonder-Land Alm bei einer schwungvollen Abfahrt oder beim entspannten Langlaufen. Die familienfreundlichen Skigebiete samt Skischulen sind ideal für die kleinsten Besucher der Almregion. Flitzen Sie mit der Rodel einen Hügel hinunter und besteigen Sie den ein oder anderen Berg Ihren Schneeschuhen.

    Im Garten Österreichs
    Der Naturpark Almenland ist ein schönes Ziel für Blumen- und Gartenfreunde. Wenn auf den Almen noch die Schneereste liegen und sich die ersten grünen Spitzen der Krokusse zeigen, breitet sich in den Tälern bereits ein Blütenmeer aus: das leuchtende Gelb der Löwenzahn-Wiesen verbindet sich mit dem neuen Grün der Wälder und dem blauen Himmel darüber zu einer großartigen Frühlingssymphonie. Herausragend ist das Blumendorf St. Kathrein am Offenegg. Auf 1.000 m Seehöhe zeigt sich das Dorf mit imposantem Blumenschmuck. Im Ortszentrum findet man den „Duftweg“, der mit der Nase erforscht werden kann oder auch den „Vogelbeer-Panoramaweg“. Eine Besonderheit ist der „Sulamith Garten“ von Sissy Sichart, der sich terrassenförmig über 4.000 qm erstreckt und in mehrere Bereiche gegliedert ist.

    Die Region Naturpark Almenland

    Das größte zusammenhängende Niedrigalm-Weidegebiet Europas

    Der Naturpark Almenland, 40 km nördlich von Graz gelegen, ist das größte zusammenhängende Niedrigalm-Weidegebiet Europas und erstreckt sich vom Rabenwald im Osten über die Teich- und Sommeralm bis zur Bärenschützklamm im Westen. Die Region umfasst 125 Almen, 6 Gemeinden und 2 Ortsteile und knapp 13.000 Einwohner auf einer Fläche von 428 km². Es ist eine kleinstrukturierte Bergbauernregion, die vor allem von Land- und Forstwirtschaft und dem Tourismus geprägt ist. Am 12. August 2006 wurde das Almenland mit dem Prädikat „Naturpark“ ausgezeichnet und ist damit der jüngste von 7 steirischen Naturparken. Liebevoll gepflegte Wiesen und Weiden in Tal- und Hanglagen, aber auch ausgedehnte Waldlandschaften mit imposanten Felswänden und Schluchten und Klammen kennzeichnen die Region. Diese Vielfalt zu bewahren, Bedrohtes zu schützen, Verlorenes in sinnvollem Rahmen wiederherzustellen, gehört zu den Zielen des Naturparks.

    Insidertipps

    Das müssen Sie im Naturpark Almenland erlebt haben!

    Teichalm & Sommeralm
    Sie sind das „Filetstück“ des Naturparks, hier reiht sich wirklich Alm an Alm und alle zusammen bilden ein Weidegebiet, das vom Teichalmsee bis zur Brandlucken reicht. Dieses Niedrig-Almweidegebiet ist mit seinen 125 Almen das größte in Europa und im Sommer die Heimat von 3.500 Almochsen, die hier ihre Sommerfrische verbringen. Rund um die Teichalm laden familienfreundliche Ausflugsziele ein, z. B. der Almerlebnispark mit Klettergarten und Motorikpark oder der Ökopark Hochreiter mit Tiergarten und Wasserspielplatz.

    Die Große Raabklamm
    Zwischen Arzberg und Mitterdorf durchbricht die Raab die bis zu 600 m hohen Wände des Steirischen Randgebirges. Mit einer Gesamtlänge von über 10 km bildet die Raab damit die längste Klamm Österreichs. Seit 2006 ist die Raabklamm ein Natura 2000-Naturschutzgebiet und damit ein höchst schützenwertes Gebiet. Die Raabklamm ist vor allem für ihre seltenen Vogelarten, wie den Eisvogel oder den Schwarzstorch bekannt. Das Naturjuwel ist mit seinen Brücken, Stegen und Informationstafeln ist zudem ein beliebtes Wandergebiet. Eine Wanderung in der Raabklamm kann gut mit einem Besuch im Almenland Käsestollen (samt Verkostung) oder im Arzberger Schaustollen, dem einzigen Schaubergwerk in der Oststeiermark, verbunden werden.

    Hochlantsch & Schüsserlbrunn
    Der Ausblick vom Gipfel des Hochlantsch, mit seinen 1.720 Höhenmetern immerhin die höchste Erhebung im Grazer Bergland, ist beeindruckend. Direkt an der „Lantschmauer“ liegt aber eines der beliebtesten Ausflugsziele der Steirer: Die Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn. Die kleine Holzkirche liegt direkt am Felsen und ist nur zu Fuß erreichbar, vom Gasthof „Steirischer Jockl“ führen noch 198 Stufen hinunter zur Kirche. Der Name „Schüsserlbrunn“ rührt von den kleinen „Schüsserln“ im Felsen hinter der Kirche her. Das dort aus einer Felswand tretende Wasser wird als augenheilend betrachtet. Schüsserlbrunn ist vor allem rund um den „Großen Frauentag“ am 15. August ein viel besuchter Wallfahrtsort.

    Die Tischlein-Deck-Dich-Radtour
    Diese kulinarische Radtour führt rund um Passail, vorbei an den Almenland-Spezialitäten-Produzenten für den Einkauf und gemütlichen Gasthöfen für die Einkehr.

    Rezepttipp aus dem Naturpark Almenland

    ALMO trifft Stollenkäse im Dinkelweckerl

    Zutaten für 4 Burger:

    • 400 g faschiertes Rindfleisch (Schulter)
    • 1 Zwiebel fein gehackt und in etwas Olivenöl hell angeröstet
    • Senf, Salz, Pfeffer aus der Mühle
    • Petersilie fein gehackt
    • 4 Apfelscheiben
    • 4 Scheiben Stollenkäse
    • Salatblätter

    Zubereitung:

    Alle Zutaten gut miteinander verkneten, Burger zu je 100 g formen, in der Pfanne braten, gleichzeitig 4 Apfelscheiben mitbraten. Dinkelweckerl durchschneiden, mit Kernölsauce bestreichen, mit Salatblättern, den frisch gebratenen Burger mit Käse und einer gebratenen Apfelscheibe belegen und mit dem Dinkelweckerl schließen.

    Kernölsauce:
    ½ Becher Créme fraiche mit 3 EL Kernöl glattrühren, fein gehackte Zwiebel, Essiggurkerl und Kürbiskerne dazugeben, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Kontakt

    Naturpark Almenland, 8163 Fladnitz an der Teichalm 100,
    T: +43 3179 23000, info (at) almenland. at, www.almenland.at

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