Zu Gast im Wechselland

Urlaub, wo die Zeit still steht

Eine herzhaft schöne Urlaubsregion im reizvollen Landstrich zwischen Pinggau und St. Lorenzen lädt Erholungshungrige zum Verweilen ein. Dazwischen liegen unendlich schöne Natur sowie die Ferienorte Friedberg und Dechantskirchen. Im Wechselland lassen Tradition, beschauliche Geborgenheit, Gastfreundschaft und die verführerische Landschaft Ferienträume wahr werden. Einfach nur durch die Wiesen und Wälder spazieren, die frische Luft und die Stille dieser einzigartigen Gegend in der Oststeiermark genießen.

Natur
Die waldreiche Hügellandschaft bietet eine prachtvolle Fauna und Flora in einer naturbelassenen Heimat. Die wahrliche Therapie für Stadtneurotiker und für Menschen, die das Leben zu genießen wissen. Wer nicht mehr weiß, wie sich Stille überhaupt anhört, wird sie auf einem Streifzug durchs Wechselland wiederfinden.

Kultur
Ein Aufenthalt im Wechselland kann wunderbar mit einer Brise Kultur, gelebtem Brauchtum, steirischer Gastlichkeit und lustigem Freizeitspaß untermalt werden. Die Stadt Friedberg besticht durch den planmäßig errichtetet mittelalterlichen Stadtkern und bietet einen der schönsten Hauptplätze der Steiermark. Aufgrund des Heilklimas des Ortes und der Ansiedlung zahlreicher Fachärzte, hat sich Friedberg zu einem Gesundheitszentrum entwickelt. In Pinggau sind Wallfahrer in der Wallfahrtskirche „Maria Hasel“ bestens aufgehoben. Diese greift auf eine lange Geschichte zurück.

Kulinarik
Im Wechselland wird seit vielen Jahrzehnten Obst kultiviert, vor allem aber Äpfel und Birnen. In einer der urigen Mostschenken der Region können Sie die den hausgemachten Most und eine breite Palette an Säften verkosten und sich bei einer zünftigen Brettljause stärken! Leckeres Eis, erfrischende Getränke und typisch oststeirische Gerichte genießt man in einem der Dorfwirte der Region.

Erleben Sie das Wechselland

Bewegung und Freizeit in der Natur
Das herrliche Wander-, Rad- und Reitgebiet im östlichen Winkel der Steiermark bezaubert mit kleinen und großen Highlights und sorgt für unvergessliche Ferienerlebnisse. Jeder der Orte der Region hat Besonderes für seine Gäste zu bieten. Als Freizeitparadies mit dem Naturbadesee und Freizeitzentrum sticht Pinggau stark hervor. Was alle Orte gemeinsam zu bieten haben, ist diese unverwechselbare Landschaft und die überaus liebenswerte Gastfreundschaft.

Im Garten Österreichs
In St. Lorenzen am Wechsel, einem der zauberhaftesten Blumendörfer der Oststeiermark, sind traditionelle Sommerfrischler genau richtig. Eine sonnige Lage und ein mildes Klima sind ideal für einen Aufenthalt an der Steirischen Blumenstraße. Im Freiluftinhalatorium „Aerosolium“ stärken Sie sich durch die sanfte Inhalation der natürlichen Düfte der Tannenreisige.

Die Stadt Friedberg

An der Sonnenseite des Wechselgebirges

Am südlichen Abhang des Wechselgebirges, nahe dem Dreiländereck Steiermark-Niederösterreich-Burgenland befindet sich im Nordosten des Bezirkes Hartberg-Fürstenfeld die Stadtgemeinde Friedberg. Die liebliche Kleinstadt gilt schon seit langem als Geheimtipp für traditionelle Sommerfrische. Von hier aus genießt man einen herrlichen Rundblick auf die grüne, unberührte Hügellandschaft der Oststeiermark und des Südburgenlandes. In der entzückenden historischen Stadt Friedberg laden gastfreundliche Betriebe zum Bummeln und Genießen ein. Die Stadtpfarrkirche und das Stadttor beim Steg sind gut erhaltene Zeugnisse der Vergangenheit Friedbergs, die bei den Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt sind und wesentlich zum Altstadtflair von Friedberg beitragen.

Die Stadt besitzt aber nicht nur einen beeindruckenden historischen Kern, sondern beherbergt auch das Thonet-Museum, das ein beliebtes Ausflugsziel für Kunstbegeistere ist. Auch das Familienfreibad Friedberg, das besonders an warmen Sommertagen ein beliebtes Ausflugsziel der Friedberger Bürgerinnen und Bürger ist, ist einen Besuch wert. Unweit der Stadt findet man den Bärengraben, das Naherholungszentrum der Friedberger, das zu entspannenden Spaziergängen durch die Natur einlädt.

Die Geschichte der Stadt Friedberg

Die Gründung der Stadt Friedberg erfolgte 1194 unter dem Babenberger Herzog Leopold V. Dieser hatte zuvor den englischen König Richard I. Löwenherz auf seiner Heimreise von einem Kreuzzug gefangengenommen und investierte das für ihn bezahlte Lösegeld in den Ausbau der Städte. So wurde nicht nur Friedberg in dieser Zeit erbaut, sondern auch Wiener Neustadt, in das ein Großteil der Lösegelder investiert wurde. Bereits vor der eigentlichen Stadtgründung unter Leopold V. gab es zum Schutz der Wechselstraße eine Burg im heutigen Stadtteil Ortgraben, die von einer Dorfsiedlung umgeben war.

Die erste urkundliche Nennung der Stadt findet man im Jahr 1245 als „fridberc“. Im Mittelalter befand sich in der Stadt eine bedeutende Burganlage, die später zum Doppelschloss ausgebaut wurde, mittlerweile aber abgetragen ist. Heute ist an dieser Stelle ein weithin sichtbares Kriegerdenkmal zu sehen. Auch als die ehemalige Burg bereits zur Stadt ausgebaut war hatte Friedberg noch die Aufgabe, den Verkehr über den Wechselpass zu kontrollieren und gleichzeitig die Siedler zu schützen, da immer wieder Angriffe der Ungarn aus dem Osten kamen. Das Schicksal als Grenzstadt setzte Friedberg mehrmals zu, so wurde die Stadt 1418 von den Ungarn teilweise, und 1532 von den Türken gänzlich zerstört. Auch 1708 erlitt die Stadt schwere Schäden im Zuge des Kuruzzenkrieges, im Jahr 1795 gab es einen katastrophalen Stadtbrand. Ein größeres Wirtschaftswachstum blieb Friedberg in seiner Stadtentwicklung versagt, jedoch waren fast 200 Jahre lang rund 30 Tuchmachermeister in der Stadt angesiedelt. Diese stellten für die Bevölkerung ungefärbtes Wifltuch oder für das Militär gefärbtes Tuch her. Seit Beginn des letzten Jahrhunderts wurde in Friedberg die Infrastruktur weitgehend ausgebaut. Durch den Bau der Eisenbahn und der A2 Südautobahn wurde die Stadt an das Verkehrsnetz angeschlossen und ist nun auf bequemen Wegen erreichbar.

Insidertipps

Das müssen Sie im Wechselland erlebt haben!

Bärengraben Friedberg
Der schattige Laubwald lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang ein. Um an die Legende zu erinnern, dass im Bärengraben tatsächlich einmal Bären existierten, sind im Bärengraben zwei geschnitzte lebensgroße Bären aufgestellt.

Hilmtor
Das Hilmtor befindet sich auf 996m Seehöhe.Früher war hier der Sammelpunkt für die Weidetiere, die im Sommer auf die Almen des Wechsels gebracht wurden. Wenn in Dechantskirchen oder Friedberg ein rauer Wind herrscht, oder die Vorboten des Winters auftreten, wird gescherzt, ob man schon wieder das Hilmtor nicht zugemacht hätte.

Thonet-Ausstellung Friedberg
In der Thonet-Ausstellung finden Sie über 80 Exponate: darunter der Weltausstellungstisch von 1851,der einzige Liechtenstein-Stuhl, der legendäre Postsparkassenstuhl von Otto Wagner und formschöne Stücke der Wiener Sezessionisten. Öffnungszeiten: So 14 bis 16 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Wallfahrtskirche Maria Hasel, Pinggau
Die 1377 erstmals erwähnte Kirche – von 1703-1706 erweitert und mit Fresken von Johann Cyriak Hackhofer ausgestattet – ist eine einladende, barocke Wallfahrtskirche. Die gotische Pieta am Hochaltar, die barocke Kanzel und die imposanten Plastiken der Kreuzigung und Kreuzesabnahme (nach Peter Paul Rubens) in den Seitenkapellen sind besonders sehenswert. Die Brunnkapelle (erbaut 1696, Grotte mit steinernen Pieta von 1717) ist mit ihrer fließenden Heilquelle ein geistiger Zufluchtsort und ein Kraftplatz für viele betende Menschen. Monatswallfahrt jeden 13. des Monats um 19.30 Uhr

Kontakt

Wechselland, Hauptplatz 20, 8240 Friedberg,
T: +43 3339 25110-17, urlaub (at) wechselland. st, www.wechselland.st

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